21.12.2010, 10:31 Uhr | ali
Wenn es um neue Akzente im Haar geht, setzen viele auf Strähnchen, um ihren Look aufzupeppen. Aber welche Haarfarben sind überhaupt für Strähnchen geeignet? Und welche Strähnchen sind die richtigen für den eigenen Haartyp? Highlights, Lowlights oder Red Lights? Ob leuchtend rote Kontraste oder blonde Akzente - wir erklären Ihnen die unterschiedlichen Strähnchen-Varianten.
So schön Strähnchen sind: Sie sollten jedoch immer natürlich aussehen. Um extreme Kontraste zu vermeiden, sollte eine Farbe für Strähnchen gewählt werden, die maximal zwei bis drei Töne heller oder dunkler als die eigene Grundfarbe der Haare ist. Es ist ratsam, den Haaren ein paar Tage vor dem Strähnen eine Kur zu gönnen. Das schützt das Haar vor dem Austrocknen und verbessert die Elastizität. Auch sollten die Haare direkt vor der Anwendung nicht gewaschen werden. So bleiben die natürlichen Öle auf der Kopfhaut und das Strähnen fällt leichter.
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Bei dieser Strähnenvariante sind die Strähnchen dunkler als der Grundton. Ursprünglich galten Lowlights vor allem für graues Haar als gute Lösung. Bereits vollständig weiße Partien wurden mit Strähnen im Naturton durchzogen, um sie an die ursprüngliche Farbe anzupassen. Aber auch auf pigmentiertem Haar sehen dunklere Strähnen toll aus. Sie setzen Kontraste, verleihen dem Haar Farbtiefe und optisch mehr Volumen.
Wer sich für seine Haare aufhellende Farbreflexe wünscht, aber nicht komplett blondiert aussehen will, setzt auf Highlights im Haar. Die helle Strähnchen lassen das Haar heller wirken, ohne es komplett einzufärben. Sie sind besonders für Frauen geeignet, die auf einen natürlichen Haar-Look setzen, da sie dem gefärbten Haar mehr Natürlichkeit verleihen. Highlights sind für jede Haarfarbe geeignet. Auch diejenigen, die nur einzelne Partien wie Ponybereich oder Spitzen in Szene setzen wollen, können mit Highlights nicht viel falsch machen.
Bevor man zum Blondiermittel greift, müssen wie bei der Neublondierung Aufhellungsgrad, genaue Ausgangsfarbe sowie Haar- und Kopfhautbeschaffenheit bestimmt werden. Wichtig: Beim Strähnen-Blondieren sollte der Kontakt mit der Kopfhaut vermieden werden. Auch Partien, die nicht blondiert werden sollen, müssen gut vor der Farbe geschützt werden. Wie lange man die Paste einwirken lassen sollte, hängt vom gewünschten Aufhelleffekt ab. Tipp: Nach dem Blondieren eine saure Spülung verwenden. Das neutralisiert die Rückstände des Färbemittels, die tannenzapfen-ähnliche Struktur des Haares zieht sich zusammen und schließt die Farbpigmente ein. Wer sich beim Auftragen für die Folientechnik entscheidet, muss einen unerwünschten Nebeneffekt in Kauf nehmen. Durch die Wärmeentwicklung kann das Aufhellergebnis beeinflusst werden. Sollten die blonden Strähnchen einen leichten Grün- oder Gelbstich bekommen, einfach eine Acetylsalicylsäure-Tablette in Wasser lösen und damit die Haare ausspülen.
Besonders zu dunklen Haaren, wie brünett oder schwarz, passen die roten Strähnen hervorragend. Allerdings fallen diese häufig nicht so stark auf, da die Ausgangsfarbe zu dunkel ist. Damit die Farbe besser angenommen wird, kombinieren die Friseure häufig Aufhellung und dauerhafte Färbung miteinander. Bis zu fünf Nuancen können sie den Farbton anheben. Damit werden rote Farbpigmente ins Haar geschleust und die Strähnchen leuchten rot. Da rote Farbpigmente besonders klein sind, lösen sie sich ziemlich schnell. Aus diesem Grund kann der Ton schon nach etwa vier Wochen verblassen, bei strapaziertem Haar sogar noch schneller.
Um einen besonders natürlichen Effekt zu erzeugen, setzen Friseur gerne zweifarbige oder dreifarbige Ton-in-Ton-Strähnchen. Um die Akzente ganz präzise platzieren zu können, werden die Haare in mehrere Partien unterteilt. Dazwischen wird jeweils ein Stück Alufolie gelegt und die einzelnen Strähnchen mit der jeweiligen Farbe. Zu einem naturblonden Farbton passen etwa helle Honig-, Apricot- und Sandtöne gut. Bei braunen Haaren eignen sich Schokoladen-, Nougat- und Mokkatöne. Damit es besonders natürlich aussieht, sollten die verschieden Tonnuancen ineinander verlaufen.
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Quelle: t-online.de
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