25.05.2011, 14:15 Uhr | Linda Freutl
Sommerhaare benötigen einen speziellen UV-Schutz. (Foto: imago)
Surfer haben die Sonne nicht nur im Herzen, sondern auch im Haar. Sonnige Farben und wallende Locken sind ihr Markenzeichen; ihr Haarstyling ist ihre Lebenseinstellung: locker, lässig, natürlich. Doch auch am heimischen Baggersee oder auf Balkonien ist eine stylische Sommerfrisur angesagt. Einziger Nachteil: Die Sonne macht Haare spröde, stumpfe Strähnen machen sich bemerkbar. Daher gilt: Ob Beach-Blond oder Sunset-Brünett - im Sommer brauchen Haare eine Extraportion Pflege.
Heldenhaft beschützen wir die Haut in der Sonnen-Saison mit Sunblockern, Lichtschutzfaktoren und After-Sun-Lotionen. Die Haare aber sind die Stiefkinder in Sachen Sonnenschutz. Dabei leiden auch sie unter aggressiven UV-Strahlen. Der Grund: Die Kombination aus Sonne, Wind und Salzwasser trocknet das Haar aus, die Schuppenschicht raut auf, die Haare wirken spröde und matt. Besonders coloriertes Haar leidet, weil Oxidationseffekte die Farbreflexe in unschöne Schattierungen umwandeln. Beugen Sie daher vor. Es gibt Stylingprodukte mit UVA/UVB-Filter, die Haar und Kopfhaut vor den schädlichen Strahlen schützen. Auch ein Sonnenhut ist eine sichere Hilfe und wirkt dabei schick und praktisch am Strand.
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Blond ist die Sommerhaarfarbe schlechthin. Leider haben nur 20 Prozent der Europäerinnen helle Haare. Wer nicht naturblond ist, muss also mit Farbe nachhelfen: Schwedenblond, Saharablond, Platinblond, Beachblond oder Rotblond - die Auswahl ist groß. Um den richtigen Blondton zu finden gilt: Je dunkler die Naturhaarfarbe ist, desto wärmer darf das Blond sein. Wir dies berücksichtigt, wirkt die Farbe nicht künstlich. Wer sich nicht komplett die Haare färben möchte, kann mit blonden Strähnen Highlights setzen: Surfersträhnen zaubern Sonnenreflexe ins Haar, Kamm- und Pinselsträhnen betonen einzelne Partien. Die neueste Technik sind Toupiersträhnen. Dabei wird Bleichmittel auf einzelne toupierte Strähnen gepinselt. Der Effekt: Da nur einzelne Härchen getönt werden, sehen die Haare aus, als seien sie von der Sonne aufgehellt worden.
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Doch auch mit braunen Haaren kann man im Sommer schön sein. Denn die dunkle Farbe gibt es inzwischen in vielen Nuancen. Perfekt gepflegtes Sommer-Braun erkennt man daran, dass es glänzt. Hier liegt allerdings der Schwachpunkt brauner Haare, denn Sonne oder Styling mit Hitze-Einwirkung lassen es porös wirken und die Oberfläche wird rau. Abhilfe schaffen spezielle Pflegelinien für Braunhaarige. Diese arbeiten mit Inhaltsstoffen wie Teeblättern und Perlenextrakten und glätten die Haarstruktur. Kleiner Tipp: Wenige blonde Strähnen auf dem Deckhaar beleben die Frisur. Am besten Sie lassen sich die Farbe mit einem Kamm einkämmen. Wer weniger Chemie benutzen möchte, kann zu Glanzspülungen greifen.
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Linda Freutl
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