Linda Freutl
Haare schneiden zu lassen ist Vertrauenssache. Die Friseursuche kann da schon zu einem echten Problem werden. Schließlich hält ein guter Friseur nicht nur Kamm und Schere in der Hand, sondern entscheidet mit dem Ergebnis auch über Laune, Selbstbewusstsein und Sexappeal seiner Kundin. Damit die Haarpracht nach dem Friseurbesuch auch wirklich gut aussieht, sind einige Dinge zu beachten. Wir verraten hier, wie Sie einen guten Friseur finden, der mit dem richtigen Friseurwerkzeug und der richtigen Frisiermethode Ihre Haar in Form bringt. (Pixie Cut und Bob: Angesagte Frisuren)
Die Friseurschere ist das älteste Handwerkszeug des Friseurs. Sie unterscheidet sich von herkömmlichen Haushaltsscheren durch die verbesserte Härte und Schärfe der Klingen. Scheren werden benutzt, um klare Linien und exakte Konturen in die Frisur zu zaubern oder um die Haare zu kürzen. Um einen perfekten Schnitt zu kreieren, genügt die normale Schere dem Friseur jedoch nicht. In der Regel nimmt er weitere Hilfsmittel hinzu, wie etwa Modellier- oder Effilierscheren. Diese Scherenvarianten sind entweder an einer oder beiden Schenkelseiten gezahnt und schneiden die einzelnen Härchen mit versetzten Längenunterschieden ab. So entstehen statt harter Linien weiche und fedrige Übergänge. Die Frisur wirkt fransiger und die Stufen fallen weicher ineinander. Auch zum Ausdünnen der Haare oder zum Schneiden von Stützhaaren kommen diese Scherenarten zum Einsatz.
Die heiße Schere arbeitet ähnlich wie ihre große Schwester, die normale Friseurschere. Mit dem Unterschied: Die Klingen der heißen Schere werden erwärmt. Durch die höhere Temperatur werden die Haarenden beim Schneiden regelrecht verschmolzen und auf diese Weise versiegelt. Der Effekt: Die Spitzen wirken glatter und gepflegter. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Haarenden durch die Versiegelung härter und widerstandfähiger werden. Somit sind sie weniger anfällig für Spliss. Zudem soll ein Ausbleichen der Haarspitzen durch den heißen Scherenschnitt vermieden werden. Die Pigmente werden in den Haarspitzen versiegelt und weniger empfindlich gegen Sonneneinstrahlungen. Der einzige Haken an der Sache: Leider bieten nur sehr wenige Friseure diese Schnitttechnik an, da die Anschaffung der heißen Scheren recht teuer ist.
Mit dem Messer erzielt man die filigransten Schnitte. Ein Friseurmesser ist nämlich nicht mit einer herkömmlichen Klinge zu vergleichen. Es handelt sich vielmehr um eine kleine, aber sehr scharfe Rasierklinge. Das Messer wird dabei selten zum Kürzen, sondern in der Regel zum Modellieren der Haare verwendet. Die Schnittfläche des Messers wird vom Ansatz bis in die Spitzen durch einzelne Strähnen gezogen. Diese Methode eignet sich vor allem für stufige Schnitte, da die einzelnen Stufen dadurch weich ineinander fallen. Aber auch zum Ausdünnen einzelner Haarpartien eignet sich die Messermethode ideal. Ausgedünnt wird übrigens nicht nur, um das Haarvolumen zu reduzieren, sondern vor allem, um den Schnitt besser der Kopfform anzupassen. Ähnlich wie ein Messer arbeiten Klingen mit Effilieraufsatz. Sie sehen aus wie Metallkämme, zwischen deren Zähnen eine Klinge eingebaut ist. Sie sind für den Friseur oft einfacher in der Handhabung als ein Messer, erzielen dabei aber die gleichen Ergebnisse.
Starfigaros haben nicht nur bei den Utensilien die Qual der Wahl, sondern müssen auch entscheiden, ob sie die Haare ihrer Kunden lieber im trockenen oder im nassen Zustand schneiden. Befürworter des Trockenschnitts argumentieren, dass auf diese Weise individuelle Besonderheiten, wie etwa Wirbel, besser berücksichtigt werden können. Nassschneider halten dagegen, dass ihre Methode exakter im Ergebnis sei. Wer aber letztlich in Schnitt- und Utensilienfragen besser abschneidet? Das bleibt Ihnen und vor allem Ihrem Frisör überlassen. Jeder hat andere Vorlieben und Techniken. Am Ende bleibt Haare schneiden eben doch Vertrauenssache.
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Linda Freutl
A schrieb:
am 2. Mai 2011 um 11:31:18
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B
WIE ich denn nun den richtigen Friseur finde, weiss ich nach der Lektüre immer noch nicht!
Überhaupt ist diese Website voll mit
unnützem, sog. "Lifestyle"-Shit für die ganz Dummen.
Hier sollte man wirklich nicht seine Zeit verschwenden.
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