10.01.2011, 09:45 Uhr | ali
In Japan sind asymetrische Frisuren und unterschiedliche Farbtöne angesagt (Foto: imago)
Ob China, Mexiko oder Südafrika: In jedem Kontinent und in jedem Land verstehen die Menschen etwas anderes unter schönem Haar. Indische Frauen mögen beispielsweise dicke, lange Zöpfe und Japanerinnen experimentelle Schnitte - jedes Schönheitsideal hat sein eigenes Charisma. Haare werden auf der ganzen Welt als Kostbarkeit angesehen und sind wichtiger Bestandteil des eigenen Images. Eines ist allen gemein: Glanz und Vitalität sind rund um den Globus gefragt.
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Allgemein ist in asiatischen Kulturen vor allem langes Haar ein Zeichen von Jugend und Weiblichkeit. In China gilt das Haar sogar als "das zweite Gesicht" der Frau. Schönes und glänzendes Haar wird im Land der Mitte als ein Zeichen von Gesundheit angesehen. Der Naturton der meisten Chinesinnen ist dunkel, fast schwarz. Kinnlang und bevorzugt glatt getragen, wird das Haar aber auch mit Farbe behandelt, um den Glanz zu intensivieren. Die Japanerinnen sind weitaus experimentierfreudiger. Asymmetrische Frisuren und unterschiedliche Farbakzente unterstreichen ihr Bedürfnis nach einem individuellen Look.
Während in Europa der glamouröse Bollywoood-Style seinen Einzug in die Friseursalons hält, bevorzugen indische Frauen einen natürlichen Look. Langes, dichtes, pechschwarzes Haar wird glatt nach hinten zu einem Zopf gebunden oder leicht über den Rücken fallend getragen. Nach ayurvedischer Tradition pflegen Inderinnen ihr Haar mit Ölen, bevorzugt Kokosnussöl, um das Wachstum anzuregen und grauen Haaren vorzubeugen.
Da das Haar der Frauen vom schwarzen Kontinent stark zum Haarbruch neigt, flechten die Afrikanerinnen ihre Haarpracht gerne zu dünnen Rastazöpfen. Die Lockenpracht wird entweder zur Korkenzieherlocken verarbeitet oder mit dem Glätteisen geglättet. Auch in Afrika gilt langes Haar als Ausdruck von Gesundheit, aber auch von Stärke und Gebärfähigkeit.
Im Süden Europas greifen Frauen gerne zum Fön: Italienerinnen lieben Fönfrisuren. Ihr meist dunkleres Haar veredeln sie gerne mit Brauntönen und Mahagonifarben. In Skandinavien wird das helle Haar gerne länger getragen, oft mit einem pfiffigen Schnitt. Engländerinnen hingegen verlassen sich bei der Auswahl ihrer Frisur gerne auf ihren Friseur und leben die Trends der Inselcoiffeure gerne auf ihrem Kopf aus.
Auch der amerikanische Kontinent hat in Sachen Haare seine eigenen Vorlieben: In den USA wird besonders auf die Weichheit der Haare großen Wert gelegt. Große Fönwellen und leichte Wellen, die locker bis kurz über die Schulter fallen, sind nicht nur am Venice Beach ein Muss. Amerikanerinnen mögen blonde und hellbraune Töne. Mexikanerinnen versuchen bevorzugt, ihre Haare mit Gel in Form zu bringen. Dies ist nicht auch zuletzt den klimatischen Bedingungen geschuldet. Frauen aus Lateinamerika lieben hingegen hellbraune oder leicht rötliche Nuancen im Haar und tragen es gerne etwas heller als ihr Naturton.
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ali
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