02.11.2009, 10:00 Uhr | ali
Nach wie vor erotisch: Langhaarfrisuren sind immer ein Hingucker. (Foto: imago)
Viele Frauen träumen davon, schöne, lange Haare zu haben. Doch je länger die Haare, desto wichtiger ist es, dass sie gepflegt und gesund aussehen. Außer Frage steht, dass sie nach wie vor ein Blickfang sind, für den sich Männer schon mal gerne umdrehen. Aber sie sind nicht immer pflegeleicht. Und der Weg zu einer schönen Langhaarfrisur ist lang. Geduld und Disziplin braucht es, wenn man nicht auf eine Haarverlängerung zurückgreifen will. Wir verraten Ihnen, was es in Bezug auf langes Haar zu beachten gilt.
Auch wenn lange Haare ein toller Hingucker sind - oft taucht die Frage auf: „Was mache ich damit?“ Bei langen Haaren ist eine natürliche Farbtextur besonders wichtig. Akzente setzt man dabei am besten mit zwei Tonnuancen, einem helleren und einem dunkleren Ton. Auch sollte man auf leichtes Volumen in den Längen achten, damit sie nicht zu flach auf dem Rücken liegen - egal ob bei glattem, welligem oder lockigem Haar. Der Vorteil von langen Haaren ist, dass sie sich für eine Vielzahl von Frisuren eignen: Ob ein praktischer Pferdeschwanz, eine raffinierte Hochsteckfrisur oder luftig locker in voller Länge über den Rücken fallend – alles ist möglich.
Durch einen Scheitel kann das Aussehen einer Langhaarfrisur komplett verändert werden. Ob in der Mitte, auf der Seite oder in einem Winkel getragen: Jedes Mal erhält die Trägerin leicht und unkompliziert ein anderes Aussehen. Zudem gelten Scheitel heute als wichtiges Modeaccessoire, der die Kanten des Gesichts durch seine gerade Linie unterstreicht.
Wer seine Gesichtszüge weicher erscheinen lassen will, der entscheidet sich für abgewinkelte Stufen um das Gesicht herum geschnitten. Das betont die Gesichtsform. Wer Locken hat, bei dem sollten die Haare in kurze weiche Schichten geschnitten werden. Das verstärkt die Locken - perfekt für mittelstarke und feine Haare. Volles, dickes langes Haar kann man am Rücken zu einem Spitz zulaufend schneiden lassen. Dünne lange Haare sollten gerade geschnitten sein, dann wirken sie voller.
Da gibt es nur eine natürliche Antwort: Wer nicht auf die schnelle Methode der Haarverlängerung setzen will, der muss geduldig sein. Die Faustregel besagt, dass Haare etwa einen Zentimeter pro Monat wachsen. Besonders kritisch ist die Zeit, wenn die Haare auf der Schulter aufliegen. Durch die Reibung auf der Kleidung kann Spliss entstehen. Auch wenn das Haar nicht die Schulter als Hindernis hat, bleibt es in der Länge nicht immer von Spliss verschont. Was das Längerwerden der Haare noch beeinträchtigt ist Haarbruch. Ursachen für Haarbruch können Lockenwickler, harte Gummis oder eng anliegende Spangen sein. Durch regelmäßiges Schneiden wird zwar nicht der Haarwuchs, wie allgemein oft angenommen, beschleunigt, aber die Haare wachen gesünder. Spliss und Haarbruch treten weniger auf. Tipp: Ein guter Friseur schneidet nur so viel ab, dass man eine Frisur hat, aber an der Länge nichts verändert wird.
Ein weiteres Problem: Langes Haar ist oft trocken. Dann wirkt es stumpf, da die Kopfhaut oft wenig Eigenfett für die Länge produziert. Weil lange Haare eine gefühlte Ewigkeit brauchen, bis sie trocken sind, fönt man sie zudem oft zu heiß. Das ist ebenfalls schlecht fürs Haar, denn damit wird ihm zusätzlich die natürliche Feuchtigkeit entzogen. Ergebnis: glanzlose und stumpfe Haare.
Langes Haar kommt nicht ohne Pflege aus. Die Haare sollten geschont werden, so gut es geht. Dabei hilft natürlich auch Flechten oder Hochstecken. Das gilt besonders für die Nacht, denn die Reibung auf dem Kopfkissen belastet die lange Haare stark. Wichtig bei der Pflege ist, zu schonendem Shampoo mit weniger scharfen Tensiden zu greifen – denn die trocknen es zusätzlich aus. Tipp: Mindestens einmal die Woche eine Haarkur. Auch auf chemisches Färben, zu heißes Glätten und zu starke Fönluft sollte weitgehend verzichtet werden. Auch eine gesunde Ernährung kann die Gesundheit langer Haare unterstützen. Besonders Eisen, Zink, Kupfer, Biotin und Folsäure sind Spurenelemente und Vitamine, die am Haarwachstum beteiligt sind.
(Hochsteckfrisuren selber machen: Die Tipps)
ali
festus12 schrieb:
am 12. Juli 2011 um 17:49:34
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Langhaare
in der Freizeit ja, im Job nein. Am Empfang zu einem Untersuchungslabor saß eine junge Dame, lange Haare wie die oben auf dem Bild
aber beidseitig runterhängen. Hat von jedem die Kärtchen genommen, dazwischen immer die Haare aus dem Gesicht gewischt, mir hat es als ich mit Nr. 10 dran kam richtig gegraut und ich habe mich geekelt und habe sofort nach rückgabe des Kärtchens meine Hände gewaschen, die sammelte von allen die Bazillen in den Zotteln grrrrrrrrrrr
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ursel schrieb:
am 11. Oktober 2010 um 22:22:10
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Langhaare
Ich hatte auch das Problem, Haarbruch. Spliss. Dies habe ich mit selbst gemachten Haarkuren sehr gut im Griff bekommen.
Auf Fönen
und Lockenwickler verzichte ich ganz.
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Yvonne schrieb:
am 3. März 2010 um 19:39:10
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Super!
Ein Superguter Artikel. Ich habe selbt ziemlich lange Haare. Jedoch sind sie extrem trocken und hängen lustlos den Rücken hinunter!!
Doch jetzt habe ich ja Tipps..:-)
Dankeschön!!
Eure Lifestyle Artikel sind wirklich gut.
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