26.01.2011, 12:02 Uhr | ali
Manche Haarträume kann nur der Friseur erfüllen. (Foto: Archiv)
Kennen Sie das auch? Sie ärgern sich, weil sie den Worten ihrer Freundin Glauben geschenkt haben: "Deine Haare krieg ich genauso gut wie der Friseur hin"? Denn meistens ist das gesparte Geld verhältnismäßig gering im Vergleich zu dem Opfer, nun mindestens drei bis vier Wochen mit einem schiefen Haar-Pony oder einem mehrfarbigen Schopf herumzulaufen. Häufig liest man, dass Tönen und Ponyschneiden auch zu Hause erledigt werden kann. Wenn aber dann etwas schief läuft, ist der Gang zum Friseur ein Muss. Was wirklich zu Hause geht und was nicht - wir verraten es Ihnen. (Pixie Cut und Bob: Angesagte Frisuren)
Auch wenn Haar-Pony schneiden oder Tönen sich vielleicht noch selbst erledigen lässt, sind komplizierte Frisurenwünsche nichts für die häusliche Kreativstube. Denn ein gleichmäßiger Schnitt, der den Gesichtsproportionen schmeichelt oder die Farbe, die man sich wirklich vorstellt, gibt es nur beim Fachmann. Er stimmt das Gesamtbild auf Augen- und Naturhaarfarbe sowie Hautton ab. Aber vieles, was zu Hause schief geht, ist auch später für den Profi schwer zu korrigieren. Tipp: Pony schneiden ist bei manchen Friseuren für Stammkunden kostenlos. Also weg mit der Nagelschere und keinen Selbstversuch starten.
Frisieren, föhnen, pflegen - die Hairstylistin Martina Acht zeigt auf Video, dass jeder etwas mehr aus seiner Frisur machen kann. Frisuren-Videos
Tönfarben verschwinden, wenn man Glück hat, nach drei bis vier Wochen. Ein schwacher Trost, wenn die Farbwahl daneben ging. Bei falscher Anwendung von Farben können sich hellbraune Haare schon mal nach dem Blondieren Orange färben. Trägt man eine dunkele Farbe über blonden Strähnen auf, waschen sich diese verhältnismäßig schnell raus. Entweder, man färbt in kurzen Abständen den Ansatz nach oder man ist zweifarbig unterwegs, oben dunkel und unten hell. Auch vom Strähnen sollte man die Finger lassen. Kaum gelingt einem selbst ein einheitlicher Look. Mit solchen Extras weiß der Fachmann umzugehen. Hier kommt es auf die Technik an - egal ob Kämmsträhnen, Folien, Painting oder Haube.
Sich die Locken in Eigenregie glatt zu ziehen kann schnell zum Desaster werden, da man alleine schlecht an den Hinterkopf herankommt. Leicht wird Volumen eingefönt und eingebürstet. Das Ergebnis: Die Haare stehen zu allen Seiten ab. Empfehlenswert ist, am unteren Hinterkopf anzufangen und sich dann Schritt für Schritt mit einer großen Rundbürste und einem Glätteisen einzelne Haarsträhnen vorzunehmen. Für die nächste Party reicht die Hilfe der Freundin aus. Wer aber auf Nummer sicher gehen will oder auf eine längerfristige Glättung hofft, sollte für den gewünschten Look den Besuch beim Friseur nicht scheuen.
Durch Lockenwickler erzeugte Wellen können kurzfristig die Frisur aufpeppen. Längerfristig verwirklicht nur eine Dauerwelle den gewünschten Krauskopf. Aber selbst bei fachmännisch hergestellter Mähne gibt es Unterschiede in der Qualität. Wenn der Fachmann also schon Schwierigkeiten hat, sollte man selbst die Finger davon lassen. Viele Frauen wünschen sich zudem mehr Volumen. Tipp: Haarsträhnen um großen Lockenwickler drehen, danach ausbürsten oder die Haare kopfüber kämmen.
Wer von kurz auf lang umstellen will, muss sich sowieso an den Friseur wenden, denn der hat das nötige Equipment für eine Haarverlängerung mit Ultraschall, Wärme oder anderen Techniken. Die Einarbeitung von fremden Echt- oder von Kunsthaar erfolgt strähnenweise, ist aufwendig und oftmals arbeiten mehrere Leute an einem Kopf, um die Zeit beim Friseur zu verkürzen.
Mit dem Frisurenstyler können Sie eine andere Haarfarbe oder einen neuen Schnitt testen - direkt am eigenen Foto! Ihr neuer Look: Frisurenstyler
ali
Muriel schrieb:
am 31. Januar 2011 um 11:58:08
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Haare selber schneiden
Vor vielen Jahren war ein Hamburger Friseur wegen seiner ungewöhnlichen Methode die Haare zu schneiden en vogue. Die
Kundinnen mussten sich mit gesenktem Kopf wie zu einer Hinrichtung hinknien, dann wurden die Haare vom Nacken in die Stirn gekämmt, zusammengefasst und mit dem Hieb eines Samuraischwertes gekürzt. Mit einer ganz normalen Schere erreicht man den gleichen Effekt. Wahrscheinlich hat sich die Samuraischwerttechnik deshalb nicht durchgesetzt.
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