15.03.2011, 10:41 Uhr | wve
Was Frauen tun können, wenn sie unter Haarausfall leiden (Foto: Archiv)
Jeden Tag verliert man Haare. Das ist nicht schlimm, denn sie wachsen nach. Problematisch wird es erst, wenn Haare ausfallen, aber keine mehr nachwachsen, denn dann drohen kahle Stellen oder sogar eine Glatze. Was Männer durchaus als gegeben hinnehmen, lässt Frauen verzweifeln, für sie sind Haare oft ein Teil ihrer Weiblichkeit. In Deutschland leidet schätzungsweise jede vierte bis achte Frau im Alter zwischen 25 und 60 unter Haarverlust. Dermatologe und Haarexperte Prof. Gerhard Lutz erklärt, wann man wegen Haarausfall zum Arzt gehen sollte. Er empfiehlt auch, die ausgefallenen Haare zu zählen.
Grundsätzlich muss man zwei Formen des Haarausfalls unterscheiden. Beim ersten Typ fallen einem zwar viele Haare aus, aber sie wachsen auch wieder nach. In diesem Fall spricht man von Haarausfall aufgrund eines Haarwechsels. Der kann bei Frauen während oder nach der Schwangerschaft oder auch bei dem Wechsel der Pille vorkommen. Beim klassischen Haarausfall verliert man hingegen dauerhaft Haare und erkennt deutlich wie sich lichte Stellen bilden. In diesem Fall kann ein Arzt die Ursache mit einer Blutuntersuchung oder einer Haarwurzeluntersuchung (Trichogramm) feststellen.
Wenn Sie feststellen, dass Sie vermehrt Haare verlieren, sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen. Dieser kann feststellen, an welcher Form des Haarausfalls Sie leiden und zeigt Behandlungsmöglichkeiten auf. Generell gilt: Wenn Sie der Haarausfall beunruhigt, dann sollten Sie zum Arzt gehen. Haarexperte Lutz gibt einen Tipp, das Ausmaß des Haarausfalls einzuschätzen: "Waschen Sie sich die Haare. Am nächsten Tag kämmen Sie sich über einem Waschbecken und sammeln ausgefallenen Haare in einem Briefumschlag. Das gleiche machen Sie am übernächsten Tag, stecken Sie diese Haare in einen neuen Briefumschlag. Und nochmal mit einem neuen Umschlag zwei Tage später. Wichtig ist, dass Sie sich in der Zwischenzeit die Haare nicht waschen. Wenn Sie die drei Umschläge bestückt haben, zählen Sie die Haare." Dabei müssten es von Umschlag zu Umschlag weniger Haare werden. Bleibt die Anzahl der gesammelten Haare gleich oder nimmt sogar zu, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Aber auch, wenn Sie mehr als 60 Haare in einem der Umschläge zählen, kann man Haarausfall vermuten und man sollte zum Arzt gehen.
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Haarausfall kann unterschiedliche Ursachen haben. "Die meisten Frauen, die in meine Praxis kommen, leiden an diffusem Haarausfall. Dann werden die Haare überall am Kopf weniger und nicht nur an einer bestimmten Stelle," sagt Lutz. In diesem Fall kann man nach der Ursache suchen und diese beheben. Haarausfall kann aber auch erblich bedingt sein, dann kann man nur wenig tun. "Mit Tabletten, die der Arzt dann verschreibt, kann man ein wenig gegensteuern," meint der Arzt. Eine dritte Form ist der kreisrunde Haarausfall. Dieser deutet meist auf eine Autoimmunerkrankung hin. Dann kann der Arzt entscheiden, ob ein Medikament helfen kann.
"Um den diffusen Haarausfall zu behandeln, muss der Hautarzt als erstes die Ursache finden," so Lutz. Eine Ursache kann Eisen- oder Zinkmangel sein. "Das ist oft bei Vegetariern der Fall, weil ihnen das Eisen aus rotem Fleisch fehlt," so Lutz. Aber auch durch radikale Fastenkuren können Haare ausfallen. Deshalb ist eine ausgewogene Ernährung wichtig. Neben Lebensmitteln können aber auch Krankheiten wie eine Schilddrüsenstörung oder eine Lungenentzündung die Ursache sein. Aber auch die Einnahme verschiedener Medikamente kann Haarausfall hervorrufen. Dazu gehören Beta-Blocker oder Blutverdünner.
"Nein, Haarkosmetik ist auf jeden Fall erlaubt," sagt der Hautarzt. Ob man sich die Haare färbt oder sie regelmäßig mit einem Glätteisen in Form bringt, Haarausfall kann dadurch nicht auftreten.
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wve
LOL schrieb:
am 22. März 2012 um 10:57:04
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Haarausfall
Die Anzahl der Haare, die tägl. ausfallen "dürfen", beträgt nicht wie oben angegeben 60, sondern zwischen 80 bis 100
Haare tägl., bei der Haarwäsche bis 150. Ich habe einen guten Hautarzt, der nach einer Haaranalyse die Art des Haarausfalls festgestellt hat,Blutuntersuchungen beim Hausarzt vorausgegegangen,Hormonhaushaltbestimmung ebenfalls.Nicht alle Ärzte über einen Kamm scheren!
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Hildchen schrieb:
am 28. Juni 2011 um 08:42:03
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haarausfall
...und dieser Bericht auf einer Hautarztseite, ein Witz....so wie diese Praxis. Denn diese Ärzte haben mir nach 4 Monaten
ständiger Besuche wegen Haarausfalls nicht 1 mal Blut abgenommen, noch irgendwelche Tipps gegeben. 2 Std. Wartezeit trotz Termin, 2 min tippt der Doc in sein Computer, Rezept gibts draussen, und Tschüss...Schöne Heile Ärztewelt-Arme Patienten
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Reiner schrieb:
am 19. März 2011 um 11:50:12
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Haare
Hab noch nie einen grösseren müll gelesen
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