23.02.2009, 14:17 Uhr | mou
Viele Männer zwischen 30 und 50 stöhnen beim morgendlichen Blick in den Spiegel. Denn dabei springen ihnen die stetig wachsenden Kahlstellen auf dem Kopf ins Auge: Das können Geheimratsecken sein, das schwindende Haar auf dem Oberkopf oder die Pracht, die immer dünner wird. Die schlechte Nachricht: Haarausfall ist erblich bedingt und kommt daher unaufhaltsam. Die gute Nachricht: Man(n) kann trotzdem etwas dagegen tun. Lesen Sie hier neun Mythen zum Thema Glatze und Haarausfall.
Zwar beobachtet die Forschung unterschiedliche Formen des Haarausfalls beim Mann, von der Bildung haarloser Stellen bis zur allgemeinen Lichtung der Fülle, aber die Ursachen für die Verschiedenheit dieser Formen kennt sie bislang nicht. Das sei ein noch ganz unerforschtes Gebiet, meint Professor Markus M. Nöthen vom Institut für Humangenetik an der Universität Bonn. Ähnlich verhält es sich mit dem kuriosen Verhältnis von Kopfhaar und Bartwuchs: Das Barthaar reagiert beim Mann offensichtlich entgegengesetzt zu seinem Haupthaar. Während das eine ausfällt, sprießt das andere umso mehr. Nöthen erklärt den rätselhaften Zusammenhang so: Die männliche Kopfbehaarung entwickle mit zunehmendem Alter eine Überempfindlichkeit gegen das Hormon Dihydrotestosteron (DHT) und lichte sich, während dasselbe Hormon offenbar den Bartwuchs um so mehr anrege.
Sofern der Haarausfall nicht krankheitsbedingt ist, sondern im „normalen“ Maß stattfindet, ist er bei Männern immer genetisch bedingt. Theorien, die behaupten, das Tragen von Hüten, Helmen oder Badekappen befördere seinen Haarausfall, gehören nach Ansicht des Humangenetikers Nöthen zu den überholten Mythen. Es sind allein die Gene, die dem Mann die Glatze machen, meint er.
Gibt es eine wirksame Therapie gegen Haarausfall beim Mann? Die unzähligen Shampoos, Nahrungsergänzungsmittel und Tinkturen in den Drogerieregalen jedenfalls, die verlangsamten Haarausfall und mehr Fülle versprechen, bewirken laut Nöthen nur eines: Sie erleichtern seine Geldbörse. Professor Dr. Hans Wolff, Leiter einer Haarsprechstunde an der Ludwig-Maximilians-Universität München, bestätigt das und ergänzt: Es gibt lediglich zwei Mittel, bei denen eine Wirkung nachweisbar ist. Die beiden Wirkstoffe Finasterid und Menoxidil sind bislang die einzigen Mittel, um erblich bedingten Haarausfall beim Mann zu stoppen. Mehr noch: Bei 50 Prozent der Patienten, die dauerhaft mit diesen Wirkstoffen behandelt werden, sei sogar eine Verdichtung des Haares feststellbar, ergänzt Wolff. Beide Präparate sind allerdings verschreibungspflichtig und werden nicht von der Krankenkasse übernommen.
Schütteres Haar und eine beginnende Glatze empfinden viele Männer als problematisch für ihr Selbstbild. Daher ist die Bereitschaft hoch, auch aufwendigere Maßnahmen für den Erhalt oder die Wiederherstellung des Haares zu ergreifen, zum Beispiel eine dauerhafte Eigenhaarverpflanzung. Dr. Ursula Halsner, Spezialistin für Haartransplantation aus München, erläutert die gängigen Verfahren: Haarwurzeln, die nicht vom erblich bedingten Haarausfall befallen sind, in der Regel der Haarkranz am Hinterkopf, werden dort entnommen und auf die kahlen Stellen umverteilt. Die Methode kann nicht nur für Geheimratsecken oder schütteres Haar, sondern auch zum Kaschieren auffälliger Kopfnarben sinnvoll sein. Sie wird allerdings begrenzt durch die eigene Spenderfläche, die der Mann mitbringt, denn: "Wo nichts ist, da kann man nichts holen", meint auch die Transplantationsexpertin. Die Eigenhaarverpflanzung gehört zu den kostspieligen Methoden der Haarerhaltung. Für Geheimratsecken etwa liegt der Preis bei 2000 bis 2500, für eine Oberkopfglatze bei 4000 bis 6000 Euro.
Mehr Volumen und Fülle versprechen auch Verfahren, die das eigene Haar durch fremdes Echthaar ergänzen. In sehr dünnes oder lichtes Haar können feine Streifen aus natürlichen Haaren eingearbeitet werden. Sie werden am Haaransatz mit den eigenen Haaren verbunden und sollen sogar Waschen, Föhnen, Sauna und Schwimmbad aushalten. Die Kosten rangieren je nach Haarlänge und Aufwand zwischen 235 und 1400 Euro. Für Männer mit einer schon ausgeprägten Oberkopfglatze gibt es eine hauchdünne, atmungsaktive Haut mit eingearbeitetem Echthaar, die bis zu vier Wochen permanent befestigt wird.
Keine Frage, eine frisch rasierte Glatze ist ein Hingucker, und viele prominente Kahlköpfe kann man sich gar nicht mit Haaren auf dem Kopf vorstellen. Aber nicht jedem Mann steht sie, und nicht jeder Mann fühlt sich wohl mit ihr. Wer aber Glatze trägt, der sollte ihr die entsprechende Pflege gönnen. Genauso wie die Haut im Gesicht braucht auch die auf dem Kopf eine gute Creme, die im Winter ruhig etwas fetthaltiger sein kann. Im Sommer ist auf einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor (mindestens 20) zu achten, der die besonders empfindliche Kopfhaut schützt. Und wenn die Platte zu sehr glänzt, schafft ein wenig Puder Abhilfe.
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mou
Long-John schrieb:
am 13. Februar 2012 um 17:46:01
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Haarausfall
In unserer Familie nehmen wir die beginnende oder vollendete Glatze mit viel Humor. Meistens wird es auf die Ehefrauen oder
Freundinnen geschoben. Kahlschlag vorne: Die Hand der Liebsten wehrt ab: Nicht schon wieder! Kahlschlag hinten: Die Hand greift zu oft ziehend zum Hinterkopf: Schatzie es ist wieder mal Zeit zum ..... Ich sage immer: Eine Glatze ist besser als gar keine Haare. Ändern kann man es nicht, also besser mit Humor nehmen, bevor es noch krankhafte Depressionen gibt.
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M schrieb:
am 13. Juli 2011 um 11:56:35
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naja
dann muss man sich ja wenigstens nicht mehr Sorgen um die Grauen Haare und die Frisur machen.
Aber shcon witzig, daß der Mann generell
der behaartere Ist, im alter aber eher nackt wird
Vllt hat jeder ja ne begrenzte Anzahl zur Verfügung, und die ist beim Mann schneller aufgebraucht. Nee alles Spaß, aber macht euch nich so ne Platte wegen der Platte. Es gibt schlimmeres
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Sven schrieb:
am 10. Februar 2010 um 15:10:14
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Haarausfall
Minoxidil-Lsg. kann jeder rezeptfrei in seiner Apotheke bekommen.
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