26.02.2007, 12:10 Uhr | ag
Bad Hair Dday? Lockenwickler und Haarspray zähmen die Haare. (Foto: imago)
Die Haare sind stumpf und widersetzen sich hartnäckig jedem Styling-Versuch? "Bad Hair Days", also schlechte Tage für Haare, nennen die Amerikaner dieses Phänomen: Die Haarpracht verliert plötzlich ihren Glanz oder lässt sich zu keiner Frisur bändigen. Schuld an der "schlechten Laune" der Haare sind Hormonschwankungen im weiblichen Zyklus, die von einem Tag auf den anderen eine prachtvolle Mähne in strähniges Mausehaar verwandeln. Keine Frage: Volles Haar steht für Attraktivität und Vitalität. Tipps und Tricks gibt es reichlich. Einige Ratschläge sind hilfreich, andere dagegen Humbug. Wir sind zehn populäre Haarmythen auf den Grund gegangen:
Auch Haare können einen schlechten Tag haben. Der so genannte "Bad Hair Day" sind keine Einbildung. Viele Frauen kämpfen kurz vor oder während ihrer Periode damit: Die Haare sind an diesen Tage kraftlos, klebrig oder störrisch. Der Grund: Im Verlauf des Zyklus kommt es zu Veränderungen im Stoffwechsel. Manche Frauen neigen vor oder während ihrer Periode dazu, stärker zu schwitzen. Teilweise produziert die Kopfhaut auch mehr Talg. All das kann die Kopfhaut so stark verändern, dass die Haare zusammenfallen und fettiger wirken. Was hilft: Geben Sie etwas Festiger ins Haar, drehen Sie große Lockenwickler hinein, geben Sie dann etwas Spray darüber und trocknen Sie es mit dem Fön kurz an. Zupfen Sie nach dem Entfernen der Wickler das Haar zurecht - fertig.
Wenn es draußen richtig kalt ist, sind Schal, Mütze oder Kapuze angesagt. Doch kaum sind die Kleidungsstücke abgelegt, stehen die Haare zu Berge. Kai-Uwe Dalichow, Pressesprecher der Friseur-Innung Berlin, rät daher zu speziellen Ölen und Frisiercremes. Sie bleiben lange Zeit im Haar und beugen der gerade im Winter häufig auftretenden elektrischen Aufladung vor. Hilfreich kann es zudem sein, beim Haaretrocknen den Föhn nicht auf der heißesten Stufe laufen zu lassen. Besonders gefährlich sind Lockenstäbe und so genannte Heißwickler. "Dabei kommt die Hitze direkt an die Spitzen", warnt Dalichow. Wenig Erfolg versprechend ist es dagegen, die Haare im Winter seltener zu waschen als üblich. Die Haare werden dadurch zwar unter Umständen etwas geschont, dafür muss aber mit einer fettigen Kopfhaut gelebt werden: "In der kalten Jahreszeit kann sich der Talg nicht so gut verteilen wie im Sommer. Deshalb staut er sich auf der Kopfhaut", erklärt der Friseur.
Bei blondierten, ausgeblichenen Spitzen kann es manchmal vorkommen, dass beim dunklen Kolorieren ein Grünstich zum Vorschein tritt. Das kann auch nach einem Schwimmbadbesuch passieren. Der Auslöser sind möglicherweise Kupferionen aus Wasserleitungen, die sich in den Poren der blondierten Haare ablagern. Den grünen Schimmer bekommen Sie dann mit Zitronensaft heraus, dem zusätzlich Vitamin C zugegeben wurde. Wenn Ihnen nach einer Tönung der neue Farbton nicht gefällt, helfen so genannte Remover. Sie sorgen dafür, dass die großen Farbmoleküle wieder in kleinere Bausteine gespalten und ausgewaschen werden können. Bei einer Färbung mit Oxidationsmitteln hilft jedoch meist nur eines: der Gang zum Friseur.
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Quelle: dpa
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